20.03.2009

Pasta e ceci: Pasta- und Kichererbseneintopf



Die für einen deftigen Kohlenhydratoverkill sorgende Kombination von Pasta oder Reis mit Hülsenfrüchten scheint in der traditionellen Küche Italiens recht beliebt zu sein und stammt vermutlich aus einer Zeit, in der Fleisch knapp und teuer war. Ich mag Hülsenfrüchte jeder Art sehr gerne und nehme die Nachteile bewußt in Kauf: eine lange Einweichzeit im Wasser und eine lange Nachwirkzeit im Körper. Sei's drum.
Zubereitung:

Die Kichererbsen mindestens 12 Stunden in Wasser quellen lassen. In reichlich frischem Wasser mit 2-3 Knoblauchzehen und 1-2 Rosmarinzweigen für rund 2,5 Stunden gar kochen. Wer für den Rosmarin und Knoblauch ein Gewürzsäckchen benutzt, muss hinterher nicht die Reste zwischen den Kichererbsen herausfischen. Das Kochwasser abgießen (nicht: weggießen) und zur Seite stellen. Die Hälfte der Kichererbsen zusammen mit etwas Kochwasser pürieren.



Wer keine Pastina im Haus hat, kann sich, wie ich, auch mit Spaghetti behelfen, sie in ein Küchentuch wickeln und so lange über die Tischkante ziehen, bis die gewünschte Größe erreicht ist.


2 EL fein gehackten Rosmarin und 1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten, zusammen mit einer fein gewürfelten Schalotte in Olivenöl andünsten. Nach etwa 5 Minuten die kleingeschnittenen Tomaten dazugeben. Salzen. Alles für weitere 15 Minuten dünsten.



Das Kichererbsenpüree dazugeben, mit dem Kochwasser aufgießen, aufkochen lassen und die andere Hälfte der Kichererbsen dazugeben. Salzen. Für mindestens 15 Minuten leise köcheln lassen.
Die Pastina separat kochen, abgießen und unter den Kichererbseneintopf heben.

Mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken. Wem das noch nicht kohlenhydratreich genug ist: ein kräftiges Brot ist eine super Beilage.




Zutaten für 4 Portionen:

250 g Kichererbsen
500 g geschälte Dosentomaten (Abtropfgewicht)
3-4 Knoblauchzehen
3-4 Rosmarinzweige
1 Schalotte
80 g Pastina
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Kommentare:

  1. Schönes Rezept! Ich mag diese italienischen Klassiker, und Hülsenfrüchte sowieso.

    Mein Testesser würde sicherlich Brot dazu essen, ich nicht.

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  2. und so einfach, dass es demnächst mal wieder mal auf die Speisenkarte muss.

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  3. Ich liebe Kichererbsen. Vielen Dan für dieses Rezept. Ich hatte mit ja vieles vorstellen können, aber die Mischung mit der Pasta war mir neu.

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  4. Mit Kichererbsen kochen hierzulande ja eher nicht so viele, aber bei der Kombination der Zutaten könnt ich mirdas schon gefallen lassen.

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Ich weiß, Captchas sind ätzend und schwer zu lesen...